Bei uns werden die Welpen nicht im Zwinger geboren! Sondern in unserer Wohnung-
in einer ruhigen Ecke, wo die Mutterhündin alles im Blick hat, aber trotzdem die nötige Ruhe
findet. Alle unsere Hündinnen begrüßen diese Vorkehrung und suchen auch unsere Nähe
und Aufmerksamkeit- sie sind regelrecht stolz auf ihre Welpen und möchten auch für sie
 gelobt werden - was natürlich auch täglich gemacht wird!

Gerold züchtet seit 1999 Kurzhaarteckel (im DTK- einen VDH und FCI angeschlossenen
Verein) unter dem Namen "von den Dombergspatzen"
 und seit 2005 züchten wir auch English Cockerspaniels ( im Spanielclub Deutschland) -
so sind schon viele Puppies bei uns groß geworden... (2014 nach 15 Jahren Zucht über 200).
Unter dem Namen "Dombergspatzen" haben wir viel erreicht und seit 2015 habe ich  nun
auch einen eigenen Zwinger: "vom Spatzennest".

Wir setzen sehr viel Liebe, Verstand  und Zeit in die Aufzucht. Immer getreu nach dem Motto:
" All das was ich mir selbst von einen Züchter wünschen würde!"                                           
 Unsere ganze Familie zieht hier an einen Strang - selbst unsere beiden Jungs sind ständig mit
den  Welpen beschäftigt und helfen uns bei der (mitunter auch sehr vielen und anstrengenden) Arbeit.
Denn Welpenaufzucht ist nicht nur niedlich - sie setzt sich vor allen aus viel Arbeit zusammen!
Sauberkeit ist oberstes Gebot- gepaart mit viel Liebe und Aufmerksamkeit. Denn Spielen, Streicheln
und auch mal knuddeln ist genauso wichtig wie ein gutes Futter  und den Welpenaufenthaltsort
immer sauber zu halten! Wir sind sehr, sehr froh solche verständigen Kinder zu haben- die uns  bei unseren
Hobby so toll unterstützen!!!!!! und auch auf das eine oder andere verzichten!


  






Auch wenn man schon einige Jahre züchtet kann man trotzdem immer noch etwas lernen. Durch den regen  Kontakt  mit unseren jeweiligen Klubs, mit anderen Züchtern, über Internet, Bücher und Zeitschriften lernen wir ständig dazu - wir sind uns auch nicht zu fein um Rat anzunehmen! Denn eines ist  wahr: "man wird alt wie eine Kuh....und lernt immer noch dazu!"

Daher  verbessern wir auch ständig etwas so z.B. das Welpenzimmer (siehe unten ) - zum Wohle unserer Welpen...
 

Cheyenne während der Geburt

Oder hier:
Früher haben wir auch wie die meisten eine Wurfkiste verwendet. Aber bei einen Besuch bei einer befreundeten Züchterin haben wir etwas Interessantes entdeckt: Sie verwendete für die ersten Wochen für Ihre Welpen eine Schwimmbassin (wie für Menschenkleinkinder).
Sie meinte das gefiele ihr besser!

Bei unseren  E-Wurf haben wir es das erste Mal selbst ausprobiert - und wir können nur sagen- es ist viel besser als eine Wurfkiste!

Zum einen- bei der Geburt kann man als Geburtshelfer besser helfen- ohne blaue Arme zu bekommen! Auch das Säubern ist hygienischer!
Einfach in die Dusche und fertig! Bei unseren Holzwurfkisten war das  nicht immer so einfach.

Ein weiterer Vorteil ist: durch die "Wülste" wird verhindert das die Mutterhündin versehentlich ein Kleines in die Ecke drückt.
Auch gibt das Ganze nach. Unsere Hündinnen lieben diese Vorkehrungen - sie liegen immer ganz entspannt in der "Wurfkiste" und haben ihren Kopf - wie auf einen Kissen- auf dem Rand!

Ein Wort noch zu der "Verträglichkeit" - wir nutzen hier einen Gegenstand, der für Menschenbabys zugelassen ist!
Natürlich ohne schädliche Weichmacher!
 
     

Ab den 1.F-Wurf haben wir wiederum eine
Verbesserung vorgenommen:


nun steht der Zuchthündin ein Zelt zur Verfügung
Diese Neuerung wurde begeistert angenommen.
Die Hündin ist jetzt zusätzlich abgeschirmt und trotzdem
kann sie an unseren Leben teilhaben.
 

mit der Zeit haben wir dann auch das Zelt verändert -
 jetzt sieht es auch so aus:

hier sieht man auch schön
wie die Hündin den Kopf ablegt!

 

 


 

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kontrolle- Dadurch das die Mutterhündin und ihre Welpen bei uns im Wohnzimmer liegen, können wir immer  ein wachsames Auge auf sie haben. Die erste Zeit schläft auch immer einer von uns "Zweibeinern" im Wohnzimmer.

Die Mutter und auch die Welpen werden täglich "begutachtet"- ausgiebige Knuddeleinlagen  natürlich eingeschlossen. Bei der Mutterhündin wird das Gesäuge angeschaut und ihr allgemeines Befinden ein- geschätzt, so dass wir sofort eingreifen  können wenn mal etwas ist.  Auch wird sie  dem Tierarzt vorgestellt.

    

Die Welpen werden  täglich gewogen -
 und dabei wird nach Auffälligkeiten Ausschau gehalten.
(am Anfang machen sie das natürlich noch nicht selbst!)


Da sieht es eher so aus:

 
   

Der nächste wichtiger Punkt ist die Sozialisierung! Wachsen Welpen mit einen hohen Maß an neuen positiven Eindrücken auf - vor allen in den frühen Lebenswochen- dann sind sie später viel intelligenter als zum Beispiel Welpen ,die nicht gefördert werden! Dies kann man in vielen Zeitschriften nachlesen und wir könnten es auch selbst anhand der positiven Rückmeldungen von unseren Welpenkäufern beobachten! Natürlich ist dies nicht so einfach- aber der Erfolg gibt uns Recht!

Unser Rudel hilft uns bei der Präge- und Sozialisierungsphase :




wir haben auch eine zweite Rasse .... English Cockerspaniel -
die unsere Dackelchen auch mit betreuen !
Und mit Engelsgeduld alles von den Welpen ertragen.



Welpen von uns kennen den normalen Familienlärm, sind somit Kinder, Haushaltgeräusche
 und viele unterschiedliche Besucher gewöhnt. Auch lernen sie unsere Katze und anderen Hausiere kennen.

 


 


 
 


Etwa ab der 3. Woche wird bei uns zugefüttert und auch entwurmt.
(auch hier richten wir uns nicht nach irgendwelchen Tabellen-
sondern nach unserer Erfahrung und Augenmerk)
Die Entwurmung erfolgt dann regelmäßigen  Rhythmus.

 


Apropo Futter: hier bekommen die Welpen ein
Trockenfutter - das ausschließlich kaltgepresst ist.
 - im Wechsel mit Frischfleisch und Hundewürsten (Panys).
Auch Gemüse und Obst steht auf den Speiseplan!





 

 

Mit der 4.Woche ziehen die Welpen dann mit Ihrer Mutter in eins unserer  Welpenzimmer.
 Von dort können sie durch eine Hundeklappe sofort in den Garten gelangen ( außer Nachts) -
 das fördert auch die Stubenreinheitserziehung!  Im Garten steht ihnen ein eingezäuntes Gebiet
zu Verfügung, dass sie ständig erreichen können  (dort kann ihnen nichts passieren).
 Einen größerer Teil wird ihnen unter Aufsicht zugängig gemacht.

Das Welpenzimmer wurde 2005 neu gestaltet:




Im Welpenzimmer befindet sich außer der Hundekiste und Hundebox (Transportbox),
auch eine Wärmeplatte( grüne Platte), damit die Kleinen nach dem Toben draußen oder nach
 den Mahlzeiten schnell wieder trocken werden (dadurch können Sie sich auch nicht erkälten).

Ebenso wichtig ist, das immer ausreichend Frischwasser zur Verfügung steht
und auch genügend Spielzeug ...


Wir legen Zeitung aus- da wir gelernt haben, dass Welpen
geprägt werden auf was sie sich lösen- wenn das Teppiche sind - oder
Putzlappen- dann wird das auch in ihren zukünftigen Leben ein
bevorzugter Ort werden...

Mai 2017 Renovierung des Welpenzimmers
( neuer Fussboden ; neu Wandplatten , neue Arbeitsplatte)





Auch im Garten werden verschiedene Spielmöglichkeiten geboten

 


 

Natürlich beschäftigen wir und unsere Kinder uns auch jetzt noch ausgiebig
und hundgerecht mit den Kleinen.
Regelmäßige Ansprache und Streicheleinheiten sind Pflicht!

 








aber nicht nur spielen steht auf dem
Programm!
Auch schon die Anfänge der Leinenführung
wird geübt!

Bis zur Wurfabnahme bleiben die Welpen auch auf unseren
Grundstück - denn das Immunsystem ist gerade am  entwickeln -

Aber  ca. 1-2 Wochen nach der 2.Impfung
gehen wir auch mit den noch verbliebenen Welpen
in die Stadt - oder auch am Anfang nur auf die Strasse- um so noch
mehr positive Reize zu setzen:




Hier gibt es viel zu sehen und manches ist ganz schön
anstrengend zu verarbeiten!

 


Apropo Impfung:
Die Impfung erfolgt bei uns im Zwinger gemäß der Impfempfehlung des VDH.
Dabei werden die Welpen auch von unseren Tierarzt gründlich untersucht und
gechipt - den EU-Impfpass wird bei dieser Gelegenheit auch ausgestellt.



wir halten unsere Welpen liebevoll auf dem Arm
und lenken sie ab -
so ist die Spritze nur halb so schlimm


Danach werden die Welpen auch von unserer Zuchtwart Herr Herbert Ehrle abgenommen.
 Der Zuchtwart macht sich ein Bild von der Aufzucht, der Mutterhündin und den Welpen.
Dabei wird jeder Welpe einzelne gründlich untersucht !
Unsere Welpen werden gechippt und DNA-getestet.

 


 


 

Mit der Abholung erhält jeder Welpe von uns ein Startpaket.
Darin enthalten ist:
 Futter, welches der Welpe gewöhnt ist,
eine Decke oder Handtuch mit den Geruch der Mutter/Geschwister,
 ein Welpenhalsband,  (das hat der Welpe allerdings schon um!),
 eine Leine. Außerdem bekommt jeder Welpe eine umfangreiche Welpenmappe
( hier sind einige unserer Tipps und Ratschläge zusammengefasst)
 Inhalt unter anderen: Futterempfehlung, Tipps und Interessantes. 
Weiterhin gibt es noch eine  CD-ROM (mit Bilder der Welpen);
dann der EU- Impfausweis und eine Überraschung!

Dies ist alles ( und noch einiges mehr- was hier aus Zeit- und Platzgründen
nicht erwähnt wird) was wir für unsere Welpen gerne tun!
Was wir nicht können ist alle Eventualitäten ausschließen!
 So können wir nicht versprechen:
- das Ihr Dombergspatz nie krank wird,
-das er eine Zuchtzulassung bekommt,
- immer bei Ausstellungen vorne steht
- bei jagdlichen Prüfungen besteht oder 100 Punkte erreicht.

Das ist auch uns nicht möglich!
Aber was wir können- das setzen wir auch ein -
letztendlich unser " Herzblut! "
Daher werden Sie auch verstehen, wenn wir gerne wollen- dass unsere Welpen
 ebenso in ihren weiteren Leben geliebt und gepflegt werden!


( mir geht es bei meinen Besitzern sooo gut!)

Und last not least:
Mit der Abgabe hört unsere Zucht nicht auf!
Wir freuen uns über Rückmeldungen, Fotos und auch Besuch!
Das wir Hilfe in der ersten Zeit geben ist sowieso selbstverständlich und
auch später stehen wir für jeden "Dombergspatz" zur Verfügung!


Ciao kleiner Schatz.....
wir hoffen noch oft von dir zu hören!