
Kikis erster Wurf – Eine besondere Freude
Für Kikis ersten Wurf haben wir uns für
Merlin vom Spatzennest
entschieden, einen Sohn unserer Mine. Die beiden sind
nicht zu eng verwandt – mit einem Inzuchtkoeffizienten von
1,23 % ist die
Verbindung ausreichend weit entfernt.
Merlin ist ein Dackel durch und durch, mit einem charmanten Wesen –
allerdings nur, wenn er jemanden wirklich ins Herz
geschlossen hat. Hier unterscheidet er sich deutlich von Kiki, die jeden
sofort begeistert und es kaum erwarten kann, auf einen Schoß zu
klettern.
Allerdings brauchte es drei
Anläufe, bis die Verpaarung endlich geklappt hat. Umso größer
ist unsere Freude über diesen besonderen Wurf!
Kikis Trächtigkeit – Gelassen und selbstbewusst
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Kiki hat ihre Trächtigkeit sehr entspannt erlebt. Sie suchte aktiv
unsere Aufmerksamkeit und forderte diese auch bestimmt
ein. Natürlich wurde sie rundum verwöhnt – mit bestem Futter, viel Liebe
und Zuwendung. Sie dankte es uns mit
bedingungslosem Vertrauen, sodass wir voller Zuversicht in die Geburt
gehen konnten.
Aber Kiki ließ sich Zeit! Während Gerold eine Nacht lang über sie wachte
und ich die nächste, blieb sie völlig entspannt –
ganz im Gegensatz zu unseren Nerven, die allmählich blank lagen. Doch
sie wusste genau, was sie tat, und wartete bis
zum 65. Tag. Ihre
Gelassenheit übertrug sich schließlich auch auf uns.
Eine
instinktsichere Geburt
Die Geburt verlief ruhig und voller
Vertrauen. Trotz ihres ersten Wurfs meisterte Kiki alles hervorragend.
Wir waren natürlich
an ihrer Seite, beobachteten sie und bestärkten sie in ihrem Tun.
Die Welpen fanden sofort ins Leben – kaum geboren, begaben sie sich
zielstrebig auf die Suche nach der Milchbar und begannen
zu saugen. Ihre sofortige Gewichtszunahme zeigte, dass bei Kiki der
Mutterinstinkt perfekt funktioniert.
Ein vielversprechender Wurf
Die Welpen entwickeln sich
prächtig! Ihre tägliche Zunahme ist deutlich sichtbar, und wir könnten
nicht glücklicher sein.
Ein wirklich wunderbarer Wurf!
Was passiert nun ?
Die ersten Wochen unserer
Welpen
Die erste Woche unserer Welpen nennt man
.
Sie werden mit verschlossenen Augenlidern und einem verschlossenen
äußeren Gehörgang geboren –
das bedeutet, dass sie weder sehen noch hören können. Dennoch zeigen sie
bereits angeborene Verhaltensweisen
wie das Saugen, den Milchtritt, Kreiskriechen, pendelnde Kopfbewegungen
und Unmutsgeschrei.
Ein
weiteres wichtiges Merkmal dieser frühen Phase ist, dass sich die Welpen
noch nicht selbst lösen können.
Die Mutterhündin übernimmt diese Aufgabe, indem sie ihre Jungen durch
Lecken dazu anregt und die
Ausscheidungen gleich aufnimmt. Für die Hündin ist dies Schwerstarbeit,
da sie neben der intensiven Pflege
auch noch für die Ernährung der Welpen durch das Säugen sorgen muss.
Unsere Rolle als Züchter
Oft wird unterschätzt, wie anspruchsvoll unsere Aufgabe als Züchter in
dieser Zeit ist. Unsere Hauptaufgabe
besteht darin, die Hündin und ihre Welpen zu überwachen und bei Bedarf
zu helfen – Tag und Nacht.
Schlaflose Nächte gehören daher zum Alltag. Besonders bei
Erstlingshündinnen ist unser Rückhalt entscheidend.
Sie vertrauen uns vollkommen, und ein positiver Zuspruch kann ihnen
Sicherheit geben.
Die richtige Ernährung der Hündin
Eine durchdachte Fütterung ist essenziell. Eine Unterversorgung mit
Vitaminen und Mineralstoffen kann ernsthafte
gesundheitliche Folgen für die Hündin haben, während eine Überversorgung
ebenfalls schädlich sein kann. Hier ist
Fingerspitzengefühl gefragt, um das richtige Gleichgewicht zu finden.
Erste Menschenerfahrungen für die Welpen
Bereits in dieser vegetativen Phase achten wir darauf, dass jeder Welpe
behutsam an den Kontakt mit Menschen
gewöhnt wird. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass dies ein wichtiger
Bestandteil der späteren Sozialisierung
ist. Allerdings gilt auch hier: Ein Zuviel kann ebenso schädlich sein wie
ein Zuwenig – alles erfordert eine gute Balance.
Fazit
Ja, die Aufzucht der Welpen ist eine große Herausforderung! Aber es ist
auch eine wundervolle Erfahrung. Die Freude,
die wir dabei empfinden, und die positiven Rückmeldungen aus den neuen
Zuhause unserer Welpen zeigen uns immer
wieder, dass sich die Mühe lohnt.
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